Winja, Wanda und William
Steckbrief
Wir sind Winja, Wanda und William.
Eigentlich sind wir noch Kinder. Wir wurden im Oktober 2025 auf einem Hof in Waldbüttelbrunn geboren. Trotzdem fühlt es sich an, als hätten wir in unserem kurzen Leben schon viel zu viel erlebt. Wir wissen nicht, wie es ist, unbeschwert aufzuwachsen. Wir kennen nur Hunger, Schmerzen und den täglichen Kampf ums Überleben.
Ich bin Wanda. Als man mich gefunden hat, konnte ich nicht einmal mehr weglaufen. Ich ließ mich einfach hochheben, weil ich keine Kraft mehr hatte. Mein kleiner Körper war mit 149 Zecken übersät. Die Tierärztin im Notdienst sagte später, dass ich vermutlich keinen einzigen Tag länger überlebt hätte.
Kurz darauf wurde auch meine Schwester Winja gerettet. Sie war genauso voller Zecken und ebenfalls schwer krank.
Unsere kleinen Körper waren voller Würmer und Giardien. Wochenlang hatten wir so schlimmen Durchfall, dass wir bei jedem Schritt Kot verloren. Unser Fell war von altem Schmutz und eingetrocknetem Kot so verfärbt, dass selbst viele Bäder es nicht sauber bekommen konnten. Es musste einfach herauswachsen.
Ganz gesund werden wir wahrscheinlich nie.
Ich, Wanda, habe durch die schwere Darmerkrankung einen Darmvorfall zurückbehalten. Anfangs war sogar ein Stück meines Darms sichtbar. Zum Glück ist das inzwischen deutlich besser geworden. Trotzdem kamen immer neue Probleme dazu. Meine Ohren, Pfoten und sogar meine Nase entzündeten sich über viele Wochen immer wieder. Schmerzhafte Blasen machten jede Bewegung unangenehm. Dann bekam ich plötzlich einen so schlimmen Husten, dass ich stationär in der Tierklinik behandelt werden musste. Auch meine Knie machen mir das Leben schwer. Meine Kniescheiben springen immer wieder heraus. Deshalb humpele ich oft und sitze ganz vorsichtig, damit es nicht noch mehr weh tut. Im Moment bekomme ich alle vier Wochen ein Schmerzmittel, damit ich möglichst unbeschwert spielen kann.
Und ich, Winja, bin viel kleiner, als ich eigentlich sein sollte. Mit acht Monaten wiege ich gerade einmal so viel wie ein vier Monate altes Kitten. Mein Köpfchen ist verformt und mein Kiefer ist fehlgestellt. Meine Fangzähne wachsen nicht nach unten, sondern nach vorne und schneiden schmerzhaft in mein Zahnfleisch. Deshalb müssen mir bald alle Zähne gezogen werden, damit ich endlich keine Schmerzen mehr habe.
Als wäre das nicht schon genug, haben wir beide auch noch einen angeborenen Herzfehler. Niemand kann uns heute sagen, wie viel Zeit uns bleibt. Vielleicht werden wir aber auch ein langes Leben haben, vielleicht brauchen wir irgendwann Medikamente oder unser Herz wird viel zu früh müde. Erst wenn wir ausgewachsen sind, können die Tierärzte genauer einschätzen, was auf uns zukommt.
William, unser Bruder erkrankte so schwer an Toxoplasmose, dass er zeitweise nicht mehr laufen konnte und seinen Kopf dauerhaft schief hielt. Auch er musste intensiv stationär behandelt werden und es ist nicht abzusehen, wie sein weiterer gesundheitlicher Verlauf sein wird.
Trotz allem haben wir nicht aufgegeben.
Wir schnurren, wir spielen, wir kuscheln und freuen uns über jeden schönen Tag. Endlich dürfen wir erfahren, wie sich Sicherheit anfühlt. Dass ein voller Futternapf keine Selbstverständlichkeit ist, wissen wir nur zu gut. Die vielen Tierarztbesuche, Klinikaufenthalte, Untersuchungen und Medikamente haben bereits hohe Kosten verursacht und auch in Zukunft werden wir regelmäßig medizinische Hilfe brauchen.
Vielleicht möchtest Du uns dabei begleiten?
Mit einer Patenschaft hilfst Du dabei, dass wir weiterhin die Behandlung bekommen, die wir so dringend brauchen. Du schenkst uns die Chance auf möglichst viele schöne Tage – ohne Hunger und ohne Angst.
Wir würden uns von ganzem Herzen über Deine Patenschaft freuen.
Deine Winja, Wanda und William










Patenschaften: 4
Jippie! Wir stimmen einen dreistimmigen Schnurrgesang für unsere erste Patin, Nicole Werner, an. Vielen Dank für die Unterstützung!
Unsere Schwester Wanda hat mit Cindy Deubel eine zweite Patin gefunden und natürlich teilt sie ihre Leckerlis mit uns.
Ein extra lautes Schnurren geht an Williams zweite Patin, Beatrix Bull, und an Winjas zweite Patin, Kerstin Bull. Damit herrscht wieder Gleichstand.
Unsere Patennummern lauten:
Deine Patenschaft schenkt Hoffnung!
Einige Katzen haben leider kaum eine Chance, vermittelt zu werden. Das liegt oft daran, dass sie bei Fremden sehr scheu reagieren und / oder krank sind. Hier braucht es ein besonders auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestelltes Umfeld.
Trotzdem möchten wir uns auch um diese Tiere kümmern.
Hier kommst Du ins Spiel: Dank Patenschaften wird der mitunter hohe Unterhalt der Patenkatzen mitfinanziert. Eine Patenschaft ist bereits ab 5 Euro pro Monat möglich und eignet sich dank der schönen Urkunde auch sehr gut als Geschenk für Katzenbegeisterte!
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