Leo
Steckbrief
Hallo, ich bin Leo.
Als ich im Oktober 2024 geboren wurde, hätte ich meine Mama gebraucht. Stattdessen lag ich ganz allein da und schrie stundenlang um Hilfe. Irgendwann hörte mich zum Glück jemand und brachte mich zur Katzenhilfe. Damals wusste noch niemand, dass dieser Tag erst der Beginn eines langen Kampfes sein würde.
Anfangs sah ich eigentlich ganz gesund aus. Nur ein paar Zecken hatten sich an mir festgebissen. Doch schon beim Fläschchen geben merkte meine Pflegemama, dass irgendetwas nicht stimmte. Trinken fiel mir unglaublich schwer. Immer wieder drehte ich mein Köpfchen weg. Jeder einzelne Schluck war ein kleiner Kampf. Meine Pflegemama gab nicht auf und motivierte mich immer wieder weiterzutrinken.
Als ich endlich selbst fressen konnte, begann mein eigentlicher Kampf. Ich bekam starke Durchfälle, mein kleiner Bauch blähte sich auf und ich musste mich immer wieder übergeben. Dann ging es mir für ein paar Tage wieder besser und alle hofften, dass ich es endlich geschafft hätte. Doch diese Hoffnung hielt nie lange an. Die Beschwerden kamen immer wieder zurück. Ganz ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Auslöser. Niemand wusste, wie lange eine gute Phase dauern würde oder wann die nächste schlechte begann.
Ich hatte unzählige Tierarztbesuche, Untersuchungen und Behandlungen. Immer wieder hofften alle auf eine Antwort. Doch niemand konnte erklären, warum es mir so schlecht ging.
Eigentlich sollte schon längst eine Darmbiopsie gemacht werden. Aber ich war einfach viel zu schwach und viel zu leicht. Mein kleiner Körper hätte die Narkose nicht verkraftet.
Dann kam der nächste Schicksalsschlag. Ganz plötzlich bekam ich eine lebensbedrohliche Gebärmuttervereiterung und musste notoperiert werden. Während dieser Operation nutzten die Tierärzte die Gelegenheit für die längst geplante Darmbiopsie. Endlich gab es eine Antwort.
Ich leide an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung – kurz IBD.
Heilen kann man sie nicht.
Seitdem brauche ich jeden Tag mein Medikament. Aber wisst ihr was? Inzwischen komme ich schon angerannt, sobald ich höre, dass der Schrank wo es dring steht geöffnet wird. Denn ich habe längst verstanden, dass es nach meinem Medikament immer meine geliebten Leckerlis gibt. Trotz meiner Krankheit bin ich nämlich eine richtige Genießerin.
Ich liebe es, im Laufrad Vollgas zu geben, allem hinterherzujagen, was sich bewegt, und ich bin unglaublich neugierig. Essen finde ich übrigens auch ziemlich spannend. Eine verschlossene Toastbrotpackung? Kein Problem. Vakuumierter Mais? Klingt ebenfalls interessant. Meine Pflegemama muss wirklich gut aufpassen, denn ich bin überzeugt, dass man alles Essbare wenigstens einmal probieren sollte. Vielleicht liegt das daran, dass mein kleiner Körper in den schlimmen Krankheitsphasen die Nährstoffe nie richtig aufnehmen konnte. Vielleicht habe ich deshalb bis heute das Gefühl, keine Gelegenheit zum Fressen verpassen zu dürfen.
Ich bin auch wirklich verschmust, allerdings zu meinen Bedingungen. Und wenn ich mich einmal entschieden habe, mit meiner Pflegemama zu kuscheln, dann genieße ich jede Sekunde.
Zwischen uns ist etwas ganz Besonderes entstanden. Als meine Pflegemama einmal für einige Zeit ins Krankenhaus musste, ging es mir plötzlich selbst wieder sehr schlecht. Obwohl ich liebevoll versorgt wurde, verschlechterte sich mein Zustand so sehr, dass die Tierärzte vermuteten, dass auch die Trennung von ihr eine Rolle spielte.
Meine Krankheit begleitet mich leider mein Leben lang.
Ich brauche regelmäßig Tierarztbesuche, meine Medikamente und eine gute medizinische Betreuung. Das kostet viel Geld, jeden Monat aufs Neue.
Mit einer Patenschaft hilfst Du, dass ich weiterhin alles bekomme, was ich für mein kleines großes Kämpferherz brauche.
Vielleicht möchtest Du mich ein Stück auf meinem Weg begleiten.
Ich würde mich riesig darüber freuen.
Deine Leo
Deine Patenschaft schenkt Hoffnung!
Einige Katzen haben leider kaum eine Chance, vermittelt zu werden. Das liegt oft daran, dass sie bei Fremden sehr scheu reagieren und / oder krank sind. Hier braucht es ein besonders auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestelltes Umfeld.
Trotzdem möchten wir uns auch um diese Tiere kümmern.
Hier kommst Du ins Spiel: Dank Patenschaften wird der mitunter hohe Unterhalt der Patenkatzen mitfinanziert. Eine Patenschaft ist bereits ab 5 Euro pro Monat möglich und eignet sich dank der schönen Urkunde auch sehr gut als Geschenk für Katzenbegeisterte!
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